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Rentner-Armut – die neue Soziale Frage

Reiches Deutschland – Armut im Alter? Die im Schatten sieht man nicht. Allen sozialpolitischen Beteuerungen zum Trotz gibt es eine wachsende Zahl von Armen im Alter. www.ungarnexpert.com Altersarmut? Gibt es gar nicht. Der Sachverständigenrat schreibt beispielsweise mit Verweis auf den Rentenbericht der Bundesregierung:”Altersarmut ist heute nicht weit verbreitet. Liegt der Zahlbetrag der GRV aktuell unterhalb von etwa 775 Euro und wird dieser nicht durch zusätzliche Einkommen oder Vermögen, etwa von anderen Familienmitgliedern, erhöht, besteht ein Anspruch auf Grundsicherung im Alter. Bei dieser handelt es sich um eine bedarfsorientierte Leistung des Staates, die existenzielle Armut verhindern soll.” Derzeit beziehen nur 3 Prozent der Rentner diese Grundsicherung, meist Frauen. Ist also Marion Zeuge, mit der Peter Hahne und ich in der Sendung diskutieren, doch nicht arm? Bildet sie sich das nur ein und jammert frech herum? Dazu einige Thesen: 1. Statistik erledigt Problem – nicht Statistisch ist das Problem mit 3 Prozent Beziehern von Grundsicherung erledigt, Klappe zu, Affe tot. So einfach definiert man Probleme weg. Schaut man sich die Lebensläufe der Menschen an, wird´s schwieriger. Beispielsweise den Fall Marion Zeuge, 71, Rentnerin aus Berlin-Charlottenburg. 778 EUR Rente, also nicht arm und nicht berechtigt zur Grundsicherung nach Sachverständigenrat.

Rentner-Armut – die neue Soziale Frage